Und täglich grüßt mein Murmeltier

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wenn ich als Kind ständig von alten Leuten zu hören bekam „Im Leben wird dir nichts geschenkt. Man muss sich alles hart erarbeiten. Ohne Fleiß kein Preis.“

Kommt dir das bekannt vor? Man rackert sich ab, fällt vor lauter Müdigkeit ins Bett und der Preis hat nichts mit Leichtigkeit zu tun.

(c) Herzmotivation.com

Niemand sagte einem, dass das Leben leicht sein kann. Selbst ich habe solche Sätze zu meinen Kindern gesagt und ihnen genau das Gleiche vermittelt. Verrückt oder?

Hast du dich selbst schon einmal gefragt, ob DU glücklich bist? Lebst du DEIN Leben, so wie du es dir wünschst?

 

Ich habe mir diese Fragen gestellt und das nicht zu knapp. Jedoch habe ich mein inneres Murmeltier nicht wahrgenommen, welches immer wieder auf alte Verhaltensweisen zurückgriff. Meine äußeren Einflüsse ließen mich oft in alltägliche unbewusste Routinen zurückfallen.

Ein typisches altes Verhaltensmuster war zum Beispiel, dass ich permanent funktionierte. Ich war durch meine alt bekannten Emotionen und äußeren Einflüssen wie fremdgesteuert. Immer nach dem Motto: zuerst alle anderen und zum Schluss ich. Doch zum ich kam es letztendlich nicht, weil ich abends viel zu müde ins Bett fiel. Tag für Tag, Jahr für Jahr. Irgendwann entdeckte ich, dass in mir viel mehr eine innere Leere existierte, statt pure Lebensfreude. Das machte mich sehr traurig und ich hatte keine Ahnung, wie ich das für mich ändern konnte. Zu groß waren die Erwartungen von Anderen an mich.

Nachdem ich das erkannt hatte, war es jedoch gar nicht so einfach die bestehenden Verhaltensweisen zu ändern. Es ist ein Irrglaube, dass man von heute auf morgen alles ändern kann. Klar wünschen wir uns das immer wieder, aber so funktioniert es leider nicht. Zumindest nicht, solange man nicht selbst in der eigenen Achtsamkeit lebt.

Mein Murmeltier kämpfte in der Zwischenzeit ums nackte Überleben. Anfänglich plagten mich Gewissenbisse und schlechte Gefühle gegenüber meinem Umfeld. Ich fühlte mich oft schuldig. Wie sollte ich ihnen erklären, dass ich von nun an zuerst für mich gut sorgen möchte und sie erst danach drankommen? Mir war nur eins klar. Ich wollte unbedingt herausfinden, was das mit dieser Achtsamkeit auf sich hat.

Ich habe mich daher viel mit dem Thema beschäftigt. Dabei habe ich für mich die sehr effektiven Fragestellungen entdeckt. Sie begeisterst mich total und ich möchte sie dir gerne ans Herz legen.

Will ich DAS wirklich? Will ich DAS, will ich DAS wirklich? Will ich DAS, will ich DAS, will ich DAS wirklich?

Unser Körper gibt uns umgehend die Antwort auf die oben genannte Fragestellung, auch wenn unser Verstand uns etwas anderes Einreden will. Probiere es einmal aus.

Fühlt es sich für dich leicht und beschwingt an, dann sagt dein Herz ja dazu. Fühlt es sich für dich schwer und bedrückend an, so sagt dein Herz nein.

Es zeigt dir sehr deutlich, ob dein von dir eingeschlagener Weg richtig oder ist. Wenn du dir diese Fragen immer wieder stellst, so kommst du damit in deine Achtsamkeit und kannst daraus neue Wege gehen. Dein Herz kennt den Weg. Erschaffe dir neue Lebensumstände und gute Gefühle.

Und ja, du darfst dafür sorgen, dass es dir gut geht. Du darfst glücklich sein.

Das hat nichts mit falschem Egoismus zu tun, sondern mit Selbstliebe und Selbstverantwortung. Wenn es dir gut geht, geht auch deinem Umfeld gut.

Wichtig ist nur, dass du dir dessen bewusst wirst. Es ist egal, was Andere darüber denken oder wie du dich ihrer Meinung nach Verhalten solltest. Es ist dein Leben! Du trägst dafür die Verantwortung und zwar jeden Tag aufs Neue. Erschaffe dir dein Leben, wie du es dir wünschst. Niemand kann dir das abnehmen.

Ich weiß genau, wie sehr deine ABER jetzt auftauchen. Natürlich weiß ich auch, dass immer wieder Zweifel oder äußere Umstände auftreten können, die dir möglicherweise Grenzen setzen. Vielleicht fühlst du dich von deinen Lebensumständen abhängig. Deine Kinder fordern alles von dir, dein Partner erhebt auch Ansprüche und dein Job für ist für deinen Lebensunterhalt dringend notwendig. Freunde und Verwandte wollen auch beachtet werden. Ich weiß wie es ist, Kinder alleine groß zu ziehen und dann auch noch voll arbeiten zu gehen. Den Haushalt nicht zu vergessen, der letztendlich auch noch geführt werden will. Da bleibt einem manchmal wenig Freiraum. Ich sage ja auch nicht, dass du alles gleich hinschmeißen sollst. Wenn du jedoch in deinem Leben nicht glücklich bist, liegt es in deiner Verantwortung, dies zu ändern.

Für deine Veränderung ist es wichtig, dass du nicht in Problemen, sondern in Lösungen denkst. Streiche als erstes den Satz aus deinem Kopf: „DAS geht nicht.“ Mein Vater sagte früher immer zu mir: „Geht nicht, gibt´s nicht!

Welche Möglichkeiten kannst du für dich umsetzen, damit du nicht täglich deinem Murmeltier begegnest?

Wie wäre es, wenn du dich daran erinnerst, dass du dich für deine Kinder, deinem Partner oder deinem Job entschieden hast?

Tipp: Um sich etwas bewusst zu machen, ist es sehr hilfreich, wenn man es sich aufschreibt.

Mache dir einige Zettel mit drei Spalten.

In der linken Seite schreibst du alles auf, was du zum Bespiel Positives mit deinen Kindern | Partnerschaft | Job u.v.m. verbindest. In der mittleren Spalte schreibst du dir alles auf, in welchen Bereichen du bestimmte Sachen nicht gut findest. In der rechten Spalte schreibst du dir alle Möglichkeiten auf, die du verändern kannst, damit sich die Punkte in der mittleren Spalte zum positiven hin verändern können.

Noch einmal: Denke in Lösungen, nicht in Problemen.

Setze dir keinen Grenzen in deinem Kopf, um etwas zu verändern. Du kannst Lösungen finden und falls du sie nicht von alleine findest, suche dir professionelle Hilfe im Außen, Gleichgesinnte – die dir wohlgesonnen und für dich wegweisend sind.

Übrigens: „Du darfst glücklich sein und dein Leben genießen.“ Die Frage ist nur: „Willst du es auch?“

Vielleicht fragst du dich, was aus meinem Murmeltier geworden ist?

Ich übe mich in der täglichen Achtsamkeit. In meinem Alltag habe ich kleine Rituale eingebaut, die mir guttun. Ich sage nein, wenn ich nein meine. Ich genieße die Kraft der Dankbarkeit. Ich konzentriere mich bewusst auf positive Dinge und erfreue mich daran.

Und falls ich doch wieder einmal im Strudel der Schnelllebigkeit unaufmerksam sein sollte, hinterfrage ich mich selbst.

Weißt du noch?

Will ich DAS wirklich? Will ich DAS, will ich DAS wirklich? Will ich DAS, will ich DAS, will ich DAS wirklich?“

Ich wünsche dir eine wundervolle Zeit mit dir und für dich.

Deine Katrin Behr

 

Gedanken zu „Mein bestes Jahr 2018“

Gedanken zu „Mein bestes Jahr 2018“

Das Jahr neigt sich dem Ende und wie immer, fange ich im letzten Monat des Jahres an, die vergangenen Monate rückblickend noch einmal in Gedanken und Gefühlen zu erleben. Was hat mir besonders gut gefallen im Jahr 2017? Wo konnte ich persönlich reifen? Was war schön? Was war traurig? Wo habe ich mich weiterentwickelt? In welchem Bereich meines Lebens komme ich immer noch nicht voran? All diese Fragen und noch viel mehr, bringen mich dazu, eine Inventur der letzten 12 Monate zu machen.

Vielleicht denken einige von euch: „Oh man, ich bin froh, wenn das Jahr zu Ende ist.“ oder andere denken: „Das Jahr ist so gerannt. Ich kann mich gar nicht mehr an alles erinnern.“ Möglicherweise denken aber auch einige: „Ich wollte so viel in diesem Jahr schaffen und habe es schon wieder nicht erreicht.“ Oder: „Einiges habe ich bereits umsetzen können, doch dann hänge ich wieder bei einem bestimmten Lebensthema fest.“ Ich kann euch beruhigen. Mir geht es ebenso.

Ich habe etwas Schönes für euch, denn ich bin so entzückt davon, dass ich es euch vorstellen möchte. Wer mich kennt, der weiß, dass ich nur Dinge weiterempfehle, von denen ich selbst begeistert bin.

Ihr kennt das sicherlich auch. Man nimmt sich dies oder jenes vor und dann kommt immer irgendetwas dazwischen. Es gibt tausend mögliche Gründe (ich nenne sie selbstkritischer Weise – Ausreden), warum ich bestimmte Dinge einfach nicht tue, obwohl ich es so gerne möchte. Vor einigen Wochen wurde ich auf eine Blogparade aufmerksam. Wow, dachte ich mir – das klingt doch super. Ich wollte schon lange wieder mit meinem Blog aktiv werden, doch immer wieder kam etwas dazwischen (Umzug, Krankheit oder andere Situationen) und wie war das doch gleich noch einmal mit den Ausreden?

Doch den Aufruf zur Blogparade sah ich als ein Zeichen an und ich habe mich spontan dazu angemeldet. Als Dankeschön bekam ich dieses Buch geschenkt, welches ich euch heute vorstellen möchte. Nun sitze ich hier und schreibe diesen Artikel darüber.

Nicole Frenken und Susanne Pillokat-Tangen haben u.a. das Life-und Work-Book

Mein bestes Jahr 2018 – erfüllter und erfolgreicher leben„ (* Werbung)

herausgebracht. Ich bin von diesem Buch so begeistert, dass ich gerne empfehle = werbe.

Das Buch hat 103 Seiten und es mit viel Liebe und Begeisterung geschrieben wurden. Es ist nicht irgendein Buch, sondern ein sehr persönliches Arbeits-und Inspirationsbuch. Es fordert uns auf, damit aktiv zu beginnen, wenn es uns darum geht, die eigenen Herzenswünsche zu entdecken, aber ebenso auch die Defizite zu erkennen, die uns an der Erfüllung unserer Herzenswünsche immer wieder hindern. Du findest darin viele Inspirationen, Tipps und Übungen, um dein bestes Jahr selbstverantwortlich zu kreieren. Zusätzlich könnt ihr darin einige Mutmacher-Portraits von Frauen entdecken.

Ich zeige euch hier einige PDFs mit verschiedenen Übungen aus dem Buch, damit ihr sehen könnt, was ich genau meine.

Mein bestes Jahr 2018 Workbook (Seite 12 und 14)

Men bestes Jahr 2018Workbook (Seite 30)

Mein bestes Jahr 2018_Workbook (Seite 31)

Mein bestes Jahr 2018_Workbook (Seite 45)(1)

Mein bestes Jahr 2018_Workbook (Seite 45)

Gerade eben bekomme ich eine Idee. Was hältst du davon, wenn du dir jetzt und sofort etwas Zeit für dich nimmst. Nimm sie dir. Setze dich gleich hin und führe die eine oder alle vorgestellten Übungen durch. Du hast nur das eine Leben und es liegt in deiner eigenen Verantwortung, es so frei, wild, lebendig, leicht, voller Freude und Inspirationen zu gestalten. Fang jetzt an und verschiebe es nicht wieder auf irgendeinen anderen Tag. Nehme dich selbst wichtig, denn niemand anderes kann das für dich tun, außer du selbst. Folge deinem Herzen und spüre deine eigene Herzensmotivation, wie lebendig du dich fühlt, wenn du all die erfüllenden Dinge tust, die du schon immer für dich selbst machen wolltest.

Ich weiß wovon ich schreibe. Ständig wollen andere Menschen etwas von einem und wenn man nicht aufpasst, dann fällt man abends nur noch erschöpft ins Bett und wenn wir nicht zu müde sind, fragen wir uns vielleicht noch: „Warum wir es heute wieder nicht geschafft haben, unsere eigenen Bedürfnissen zu erfüllen.“ Auf die Gründe möchte ich hier nicht weiter eingehen. Soviel sei aber gesagt, dass wir unser eigener Lebensregisseur sind. Geben wir die Verantwortung unseres Regisseurs ab, dann entscheiden andere Menschen für uns und das fühlt sich gar nicht gut an.

Eine Übung, die ich euch heute vorstellen möchte, findet ihr auf Seite 24 im Buch.

„Wenn du dir jetzt die abgebildeten Lebensbereiche noch einmal anschaust – wie gut sind die Lebensbereiche energetisch für Dich gelaufen?“

  1. Dieser Lebensbereich ist für mich 2017 der größte Energiefresser gewesen:
  2. Dieser Lebensbereich ist für mich 2017 der größte Energiespender gewesen:

Oh, das ist ein großes und sehr wichtiges Thema. In diesem Jahr hatte ich nicht nur im allgemeinen gesehene Höhen oder Tiefen, sondern ich bin an und mit ihnen gereift. Es gibt Gott sei Dank viele Menschen, die unser Bestes wollen, aber leider gibt es auch Menschen, die einen am liebsten vernichten wollen, weil sie der Neid, die Gier, die Missgunst und die eigene Unfähigkeit, selbst etwas auf die Beine zu stellen, zerfrisst.

Die größten Energiefresser sind für mich Menschen, die permanent am Jammern sind, ihr versprühendes Gift stets ungeladen bei einem abladen und gleichzeitig erwarten, dass alle sich um sie kümmert. Alles ist in ihren Augen Sch**** und sie vergiften mit ihren Worten und Taten, was sich in ihrer Nähe befindet. Sie haben Erwartungshaltungen an Dritte, die nicht erfüllbar sind und wehe man wird ihnen nicht gerecht. Wenn wir uns von solchen Menschen nicht deutlich genug abgrenzen, dann saugen sie einen im wahrsten Sinne des Wortes aus.

Ich meine jetzt nicht die Menschen, die ab und zu mal sauer sind, weil etwas nicht klappt oder sie gerade eine schwere Zeit durchleben.

Nein, ich meine die Menschen die stets und ständig mit den Fingern auf Andere zeigen, statt mal bei sich selbst zu schauen. Ich habe lange gebraucht, um zu erkennen, dass sich diese Menschen in ihren eigenen Lebensenttäuschungen sehr wohlfühlen können und ihr eigenes Frustelixier zum Leben brauchen. Wenn dies nämlich nicht so wäre, würden sie ihre Lebenssituation selbst ändern oder sich Hilfe suchen. Früher wollte ich immer die Welt (inklusive der Menschen) retten und irgendwann erkannte ich, dass dies nicht funktioniert. Jeder Mensch darf für sich selbst entscheiden, wie er leben will.

Ich darf glücklich oder unglücklich sein. Du darfst glücklich oder unglücklich sein. Die Anderen dürfen auch glücklich oder unglücklich sein. Jeder entscheidet für sich, wie das eigene Leben ablaufen soll. Jede Medaille hat zwei Seiten. Es gibt kein Glas, welches halbvoll oder halbleer ist. Ist ein Glas fast leer (Flüssigkeit), so ist doch im restlichen Glas Luft darin, die wir zum Atmen brauchen. Nur weil wir die Luft nicht sehen, heißt es nicht, dass sie nicht da ist.

Die wundervollen Energiespender sind für mich Menschen, Tiere, Natur u.v.m, die:

  • ich liebe und die mich lieben
  • das Leben lieben
  • mich begeistern und andere begeistern
  • mich mit ihrer eigenen Lebensfreude mitreißen
  • sich von meiner Lebensfreude anstecken lassen
  • vor Ideen sprudeln und damit Kreativität spürbar wird
  • sich mit mir freuen und mit denen ich mich ebenso freuen kann
  • einfach anpacken und verlässlich sind
  • teamfähig und loyal sind
  • jeden neuen Tag als Geschenk sehen
  • die mich in meinem Wachstum fördern und meine Potenziale zum Vorschein bringen
  • inspirierend sind
  • dankbar sind
  • mich so nehmen, wie ich bin
  • mich fördern und wachsen lassen

 

Ich könnte hier noch so vieles aufschreiben, doch ich denke mir, dass ihr versteht, was ich euch damit zeigen wollte. Mir ist mit dieser Übung bewusstgeworden, dass in diesem Jahr doch ganz schön viel Augenmerk auf die Energiefresser gelegt hatte und deswegen möchte mich noch mehr wundervollen Energiespendern genießen und in Dankbarkeit schätzen. Den kräftezehrenden Energiefresser werde ich keine Beachtung mehr schenken, sie links liegen lassen und demzufolge auch keine wertvolle Lebenszeit /Lebensqualität von mir verschwenden.

Ich werde mich mit den kleine Fragen der Aufmerksamkeit immer wieder hinterfragen, wenn ich spüre, dass ich mich nicht wohl fühle: „Geht es mir damit gut und wenn nicht, was könnte ich sofort an der Situation ändern?“

In der nächsten Zeit werde ich euch noch die eine oder andere Übung aus dem Buch vorstellen und wer weiß, vielleicht habt ihr in der Zwischenzeit euch das Buch selbst zugelegt und wir können uns darüber austauschen. Ich hätte richtig Lust dazu. Ihr auch?

Seid herzlich umarmt,

eure Katrin

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Achtsamkeitsübung – Drei Worte

Wie nur drei kleine Worte negativen Urteile über andere Menschen aufheben können. Diese 3 Worte sind der Unterschied zwischen Trennung und Einheit. Der Verstand lässt sich nicht davon abhalten, zu urteilen. Menschen (wie du und ich) urteilen ständig, ob bewusst oder unbewusst.

Mit diesen drei kleinen Worten entsteht aus dem Urteil eine andere Welt, wenn sich der Mensch über seine urteilende Art bewusst ist.

Die 3 Worte lauten: „So wie ich.“

Positive Beispiele, beliebig zu ergänzen:

Er / sie ist wundervoll. So wie ich.
Er / sie ist stark. So wie ich.
Er / sie ist interessant. So wie ich.
Er / sie ist großartig. So wie ich.
Er / sie ist freundlich. So wie ich.
Er / sie ist schön. So wie ich.
Er / sie ist klug. So wie ich.
Er / sie ist fleißig. So wie ich.
Er / sie ist mutig. So wie ich.

Negative Beispiele, beliebig zu ergänzen.

Er / sie ist hässlich (Aussehen, Charakter). So wie ich.
Er / sie ist verlogen. So wie ich.
Er / sie ist verbittert. So wie ich.
Er / sie ist geltungsbedürftig. So wie ich.
Er / sie ist falsch. So wie ich.
Er / sie ist schwach. So wie ich.

Wie schaut es aus? Sind euch weitere Beispiele eingefallen?

Als ich diesen Test vor ein paar Jahren entdeckte und gleich ausprobierte, war ich über die Wirkung der 3 Worte sehr verblüfft. Selbstverständlich gehöre ich auch dazu, über Menschen zu urteilen. Das bleibt gar nicht aus. Ständig müssen wir Situationen und Fakten im alltäglichen Leben beurteilen, unbewusst und sehr schnell. Genauso geschieht auch das Beurteilen von Menschen, sowohl im positiven als auch im negativen. Die Frage ist nur, in welchem Sinne ich über andere Personen urteile.

Urteile ich positiv, wirkt es sich sofort positiv auf mein Lebensgefühl aus.

Urteile ich jedoch negativ, wirkt es auch, und zwar drückend auf mein Lebensgefühl. Es hat immer etwas mit dem zu Urteilenden selbst zu tun. Wir Menschen haben nicht nur „gute“ Seiten in uns, sondern auch die „negativen“ Seiten (Schattenseiten). Welche Seite „füttert“ ihr in euch?

Wenn ihr den Test ausprobieren wollt, bitte ich euch darum, dass ihr es auch durchfühlt.

Ich wünsche euch viel Spaß und gute Erkenntnisse.

Namasté
Katrin

 

Bist du schon da

Bist du schon da? Ja, genau dich meine ich.

Ein wunderschönes Lied – gesungen von der Opernsängerin, Gesangslehrerin und Transformations-Therapeutin Marietta Zumbühlt, Weimar.

Ich konnte sie Anfang des Jahres auf einer Transformationswoche von Robert Betz erleben. Eine sehr beeindruckende Frau und ihre Stimme live zu hören – war ein echter Ohrenschmaus.

Dieses Seminar kann ich sehr empfehlen. Seitdem sind so viele wundervolle Sachen in meinem Leben passiert, die ich nicht für möglich gehalten habe. Manches war auch etwas turbulent und doch hat alles einen geordneten Sinn ergeben.

Liedtext:

DA SEIN

„Wenn ich einmal auf mich zurückgeworfen bin,
ist es Zeit zu überlegen, wer ich denn wirklich bin
und was ohne all´ die andern von mir noch übrig bleibt?
Fühl ich ohne meine Maske noch genug Geborgenheit?

Dann spüre ich tief in mir ein Vertrauen,
dass sich Bahn bricht und aufblüht,
und ich seh auf einmal klar:

Ich will da sein – jeden Augenblick,
einfach leben, was mein Leben bringt –
ganz langsam, Stück für Stück –
ich will da sein, und lass mich fall´n in den Moment,
ob in Freude oder Traurigkeit –
will da sein bis zum Happy End.

So viele Rollen schon gespielt und nicht mal schlecht
Hab´ als Opfer mich bedauert, als Täter mich gerächt.
Hab´ auch darunter oft gelitten, dass dies nicht die Erfüllung war,
aber dennoch stets bestritten, dass immer ich der Schöpfer war.

Doch nun werd´ ich den Weg nach innen gehen,
will im Hier und Jetzt verweilen, und ich lass´ mich endlich frei…
Ich will da sein – jeden Augenblick,
einfach leben, was mein Leben bringt –
ganz langsam, Stück für Stück

Ich will da sein, und lass mich fall´n in den Moment,
ob in Freude oder Traurigkeit –
will da sein bis zum Happy End.

Sich nicht nur nach etwas sehnen, dass das Leben jetzt nicht zeigt,
all´ die ungeweinten Tränen, sind ab heut Vergangenheit…

Da sein …
Ich will da sein …
Da sein und lass mich fall´n in den Moment,
ob in Freude oder Traurigkeit, in Zweifel oder Sicherheit,
will da sein bis zum Happy End.

Text / Musik Peter Frank

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