Mini-Meditation „Regendusche“

Minimeditationen kann man überall und zu jeder Zeit machen, wenn man dafür offen ist. Dazu bedarf es keinen großen Aufwand. Schließe einfach deine Augen.

 

 

Anleitung

Setzt euch aufrecht hin und konzentriere dich nur auf deinem Atmung.

Atme drei Mal ruhig tief in den Bauch ein und wieder aus.

Wenn du noch Unruhe in dir spürst, konzentriere dich einfach noch etwas länger auf deine Atmung. Sollte dein Kopf noch ständig vor sich hin plappern, dann kannst du es vielleicht so machen, wie ich es tue, wenn es nötig ist. Ich sage dann zu meinem Denker: „Du kannst ruhig weiter plappern, aber du kannst dich jetzt auch für fünf Minuten ausruhen.“ In dem Moment, wo ich meinem Kopf gestatte, dass er Beides machen darf, entscheidet er sich für die Ruhe.

Warum? Unser Denker ist froh, wenn er auch einmal eine Pause machen kann. Gleichzeitig nimmst du dir damit den Druck, immer alles perfekt durchführen zu müssen.

Klappt es bei dir aus irgendwelchen Gründen nicht, dann bleibe einfach nur bei der bewussten Atmung und versucht die Meditation ein anderes Mal auszuprobieren.

Wenn du magst, kannst du nun mit der kleinen Minimeditation weiter fortfahren.

Nun könnt du dir spielerisch vorstellen, wie der Regen aus einer Dusche vom Himmel deinen Körper berührt. Ganz sanft vom Kopf herab, über deine Schulter. und Arme, über deine Brust / Bauch und Rücken, über deine Beine bis hin an deinen Füßen vorbei in Mutter Erde rinnt und dabei all deine bestehenden Anspannungen und Sorgen wegspült. Wenn du es magst, kann du dir den Regen auch stärker vorstellen.

Deiner Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Atme ruhig weiter und macht es solange wie du es für dich als angenehm empfindest. Zum Schluss atmest du bitte noch drei Mal tief ein und aus, damit du wieder ganz im Hier und Jetzt ankommst.

Du kannst diese kleine Minimeditation auch immer dann machen, wenn du tatsächlich unter deiner Dusche stehst.

NamastéKatrin